In unserer täglichen Arbeit haben wir viele nützliche Erfahrungen gemacht und verschiedene Methoden entwickelt. In vier Fortbildungen unterstützen wir pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei alltagsintegrierte Sprachförderung mit theater- und kunstpädagogischen Methoden zu begleiten und digitale Medien als ergänzendes Werkzeug im Bildungsprozess einzusetzen. Auf dieser Seite erhalten Sie einen kleinen Einblick in die Inhalte und Ziele der Fortbildungen.

Für weitere Informationen und Termine für Fortbildungen melden Sie sich gern direkt bei uns unter info@edusation.de

Ich bin aus Spaß mal... – Theaterpädagogik für den pädagogischen Alltag

Kinder sind von Natur aus kreativ und fantasievoll. Sie lieben es in andere Rollen zu schlüpfen und Fantasiereisen zu unternehmen. Das lässt sich im Alltag nicht nur im Spiel sondern auch in der frühkindlichen Bildung nutzen. Mit theater- und kunstpädagogischen Methoden braucht man die Welt nicht mehr erklären – man kann sich die Welt erspielen. Mit den Methoden wird die Sprechfreude angeregt, Zungenmuskel sowie Stimme gestärkt und phonologische Bewusstheit sowie Fein- und Grobmotorik trainiert. In der Fortbildung vermitteln wir übertragbare Konzepte aus der Bühnenpraxis. Dadurch erreichen Sie die Aufmerksamkeit der Kinder, fördern das Sprachverständnis und machen das übende Lernen zum Kinderspiel.

Tick Tack Tuck – Trommeln und Sprache

Trommeln fördert nicht nur die Konzentration und das Rhythmusgefühl von Kindern und Jugendlichen – es wird von EduSation auch zur Unterstützung der Sprachförderung eingesetzt. Das synchrone Sprechen oder Singen zum Trommelschlag vermittelt ein besseres Gefühl für den Wort- und Sprachrhythmus. Sie hören zu, beobachten die Trommelschläge, reagieren darauf und sprechen dabei. Durch das abwechselnde Schlagen der Trommel mit der rechten und der linken Hand trainieren die Kinder ihre Koordination. Es entsteht ein interaktives Spiel aus Trommel, Sprache und Bewegung. Unsere Percussion-Musiker (unter anderem aus Brasilien) im EduSation-Team vermitteln Ihnen den Umgang mit Percussion-Instrumenten und geben einen praxisnahen Einblick in die pädagogische Umsetzung.

Wer bist du denn? – Improvisationstheater mit einer Handpuppe

Handpuppen können leicht zur Identifikationsfigur für Kinder werden. Sie schaffen Vertrauen und öffnen Zugänge. Mit der Puppe können Erlebnisse und Anlässe aus dem Alltag spielerisch und auf Augenhöhe des Kindes aufgegriffen werden. Sie schaffen einen emotionalen Anknüpfungspunkt, der die Sprechfreude anregt. Im Einsatz bei Kindern mit geringen oder ohne Deutschkenntnissen kann die Handpuppe die Kinder dazu motivieren, Deutsch zu sprechen. Die Kinder entwickeln Interesse für die Puppe und möchten mit ihr sprechen. Da sie aber nur Deutsch spricht und keine andere Sprache versteht, versuchen sie erste Fragen auf Deutsch zu stellen. In dem Workshop vermitteln wir wie interaktive Zugänge zur deutschen Sprache mit der Puppe geschaffen werden können. Wir trainieren den Umgang mit Stimme und Dialog. Damit ermöglichen wir es Inhalte zu steuern und so hierarchische Kommunikationsmuster zu vermeiden.

Hat ein Tablet Augen oder Ohren? – Frühe Bildung multimedial unterstützen

Digitale Medien nehmen einen immer größeren Raum im Leben von Erwachsenen und Kindern ein. Oftmals verbinden Kinder digitale Medien mit Unterhaltung und Spiel. Digitale Medien sind jedoch viel mehr. In den Einrichtungen können digitale Medien, die der Kommunikation, Kreativität und Information dienen, eine sinnvolle Ergänzung herkömmlicher Bildungswege sein. Das Tablet wird dabei  zum Werkzeug zur Weltentdeckung. Die Kinder werden zur kreativen Tätigkeit ermuntert. Durch das Aufnehmen von Geräuschen und Sprache nehmen sie sich und ihre Umwelt aus neuen Perspektiven wahr. In dem Workshop geben wir praxisnahe Beispiele wie mit Hilfe des Tablets eigene Songs kinderleicht produziert werden können, Fotos zu Geschichten werden oder Schattentheater zum audiovisuellen Erlebnis wird.