Vorschulische Sprachförderung – alltagsintegriert und ganzheitlich

Der Eintritt in die Schule ist ein großer Schritt im Leben jedes Kindes. Für Kinder nicht-deutscher Herkunft stellt die Einschulung jedoch oftmals eine große Hürde dar. Wir unterstüzten die Kinder in ihren kommunikativen und kognitiven Fähigkeiten, um sie bestmöglich auf den Übergang in die Grundschule vorzubereiten.

Unsere Sprachförderung nutzt die ganzheitliche Lernerfahrung: Sie ist alltagsintegriert und erfolgt durch die Ansprache aller Sinne. Die Kinder lernen Sprache im täglichen Erleben. Sie entwickeln Spaß und Freude an Worten und Sprache.

Alle Mitarbeiter*innen werden sensibilisiert und qualifiziert, dass Sprachförderung in jeder alltäglichen Situation möglich ist. Ob beim Weg zur Toilette, beim Aufräumen des Frühstückstisches oder beim Zähneputzen. Jeder Gegenstand kann kreativ genutzt werden. Der Alltag wird gefüllt mit kleinen Geschichten, Liedern und Reimen. Alles Erlebte, Gesehene, Gehörte, jede Situation, selbst Klänge, Geräusche, Laute, Gefühle und Bewegungen werden einbezogen. Die Kinder fühlen sich dadurch ermutigt, eigene Geschichten zu erfinden, diese vor der Gruppe zu erzählen oder spielerisch zu gestalten.

Sprache mit allen Sinne erleben

Der lebendige und spielerische Umgang mit Sprache, das kreative Spiel mit Hör-, Seh- und Tastsinn lässt die Worte vielschichtig wahrnehmen. Sie werden leichter verstanden und gelernt. Lange oder schwer auszusprechende Worte wie „Gitarrentasche“ lernen die Kinder in der Aktion. Beim täglichen Öffnen der Gitarrentasche wird diese mit den Mitteln der Theaterpädagogik belebt. Die Tasche scheint zu sprechen und weigert sich die Gitarre herauszugeben. Der spielerische Kampf um die Gitarre bleibt den Kindern im Kopf. Sie haben eine Verbindung dazu aufgebaut. Sie lernen nicht nur das Wort, sie erleben es mit allen Sinnen.